24-Stunden-Rennen Nürburgring, Vorschau: Fünf Porsche-Werksfahrer bei Eifel-Marathon – RS Spyder fährt Demorunden

Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ist nicht nur für die alljährlich über 200.000 Fans an der Strecke der absolute Höhepunkt im deutschen Motorsport – auch bei den Porsche-Werksfahrern steht der Eifel-Marathon hoch im Kurs. Fünf der elf Werkspiloten treten am 24. Mai für unterschiedliche Teams an. Insgesamt gehen 34 Porsche-Rennfahrzeuge an den Start. Damit zählt Porsche bei der größten Motorsportveranstaltung in Deutschland erneut zu den beliebtesten Marken.

Als einer der Top-Favoriten geht das Team Manthey Racing ins Rennen. Am Steuer des 520 PS starken Porsche GT3 RSR wechseln sich die Werksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler), Marc Lieb (Ludwigsburg), Romain Dumas (Frankreich) sowie Marcel Tiemann (Monaco) ab. Damit tritt das Sieger-Quartett aus dem Vorjahr geschlossen zur Titelverteidigung an. „Den Hattrick zu schaffen wäre absolut großartig“, wünscht sich Bernhard, der den Klassiker in der Eifel bereits 2006 und 2007 gewinnen konnte. „Aber die Konkurrenz ist in diesem Jahr sehr groß. Für uns spricht, dass wir ein zuverlässiges und schnelles Auto haben und fahrerisch sehr ausgeglichen sind“, ergänzt Bernhards Teamkollege Dumas. Beide Piloten teilen sich auch in der American Le Mans Series ein Cockpit und führen im Porsche RS Spyder des Teams Penske Racing die Meisterschaftstabelle an.

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American Le Mans Series, 4. Lauf in Salt Lake City, USA, Vorschau: Porsche als Spitzenreiter an den Großen Salzsee

In der American Le Mans Series ist für Abwechslung gesorgt: Nach dem Stadtrennen im Hafenviertel von Long Beach gehen die in der Meisterschaft führenden Porsche RS Spyder im 1.288 Meter über dem Meer gelegenen Miller Motorsports Park von Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah an den Start. In der Olympiastadt von 2002 wird am Sonntag der vierte Lauf der Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt ausgetragen.

Obwohl in diesem Jahr eine auf 4,956 Kilometer verkürzte Streckenvariante gefahren wird (Vorjahr: 7,240 Kilometer), gilt der kurvenreiche Kurs immer noch als einer der anspruchsvollsten der Saison. „Es ist jetzt noch schwieriger geworden, die optimale Abstimmung zu finden“, sagt Sascha Maassen (Aachen), der 2007 mit dem RS Spyder zum Gesamtsieg gefahren war, nachdem er schon 2006 bei der Premiere auf dieser Strecke den Klassensieg geholt hatte. Mit seinem Teamkollegen Patrick Long (USA) hat er vor dem Long-Beach-Rennen in Salt Lake City getestet und dabei zusammen mit den Ingenieuren versucht, den 476 PS starken Sportprototypen aus Weissach möglichst gut auf diese neue Herausforderung vorzubreiten. Sein Eindruck: „Eine tolle Strecke. Trotz der Verkürzung gibt es immer noch viele Kurven, in denen wir sehr gut aussehen. Aber man kommt jetzt halt öfter auf die lange Gerade, und das ist für uns sicherlich kein Vorteil.“ Patrick Lon g teilt diese Einschätzung, ist aber gleichwohl zuversichtlich: „Wir stecken nicht zurück, schließlich haben wir in der Vergangenheit schon ganz andere Aufgaben gelöst.“

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Porsche Carrera Cup Deutschland, 4. Lauf auf dem Eurospeedway Lausitz, Vorschau: Drei Piloten mit gleicher Punktzahl an der Spitze

Der Kampf um die Meisterschaft im Porsche Carrera Cup Deutschland ist an Spannung kaum zu überbieten. Nach den ersten drei Wertungsläufen reisen gleich drei Piloten mit identischer Punktzahl zum Rennen auf dem Eurospeedway Lausitz, das am kommenden Wochenende stattfindet: René Rast (Steyerberg), Chris Mamerow (Waltrop) und Nicolas Armindo (Frankreich). Auch der amtierende Meister Uwe Alzen (Betzdorf) meldete sich zuletzt mit einem Sieg in Mugello (Italien) im Titel-Rennen zurück.

An der Spitze der Meisterschaftswertung liegt jedoch der Youngster René Rast. Der 21-jährige Pilot des MRS Team PZ Aschaffenburg, der seine zweite volle Saison im Carrera Cup bestreitet, sorgte bereits beim Auftakt in Hockenheim für eine Überraschung: Er holte sich Startplatz eins sowie den ersten Sieg des Jahres. Diesem Triumph ließ Rast einen zweiten und einen sechsten Platz in den weiteren Rennen folgen. Zwar haben Chris Mamerow und Nicolas Armindo ebenfalls jeweils 48 Punkte auf ihrem Konto, doch können sie noch keinen Laufsieg verbuchen. Mit zwei zweiten Plätzen in den ersten beiden Rennen und Rang fünf in Mugello wird Mamerow, der für die Mannschaft von Mamerow Racing PZ Essen unterwegs ist, als Zweiter in der Tabelle geführt. Der Franzose Armindo, der für ARAXA RACING PZ Reutlingen antritt, steht mit drei dritten Plätzen auch in der Fahrerwertung auf Position drei.

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Le Mans Series, 3. Lauf in Spa-Francorchamps, Belgien: Zweiter Dreifachsieg des Porsche RS Spyder in Folge

Die Porsche-Kundenteams fahren in der europäischen Le Mans Series (LMS) von Erfolg zu Erfolg. Der dritte Lauf endete wie zuletzt in Monza mit einem Dreifachsieg für den Porsche RS Spyder in der hart umkämpften LMP2-Klasse. Das spannende 1.000-Kilometer-Rennen auf dem 7,004 Kilometer langen Kurs in Spa-Francorchamps gewannen die LMS-Auftaktsieger Jos Verstappen und Peter van Merksteijn (Niederlande, Team Van Merksteijn Motorsport). Zweite wurden Jan Lammers (Niederlande) und Didier Theys (Belgien) im RS Spyder des Schweizer Horag-Teams. Als Dritte wurden die beiden Dänen John Nielsen und Casper Elgaard aus dem Essex-Team (Dänemark) gefeiert. Das gut fünf Stunden dauernde Rennen war mit zahllosen Überholmanövern und Positionswechseln sowie drei Safety-Car-Phasen höchst ereignisreich. Insgesamt kamen am Wochenende 35.000 Zuschauer zu der Naturrennstrecke in den Ardenn en.

Der ehemalige Formel-1-Fahrer Jos Verstappen war zum dritten Mal in drei Rennen von der Pole Position ins Rennen gegangen, verlor die Führung aber nach gut einer halben Stunde an den Lola-AER des Teams Speedy Racing Sebah. Durch die bessere Boxenstrategie eroberte Verstappen die Spitze zurück und übergab den RS Spyder an erster Stelle liegend an Teameigner Peter van Merksteijn. Dieser musste wegen eines defekten Scheinwerfers einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen und fiel dadurch auf den dritten Platz zurück. Doch das Team holte sich den Spitzenplatz zurück. „Es war ein unglaublich hartes Rennen mit tollen, aber immer fairen Kämpfen, vor allem auch mit dem Lola“, sagte der von den Zuschauern bejubelte Verstappen. „Nachdem wir im Qualifying gestern keine so gute Balance gefunden hatten, war der RS Spyder heute im Rennen wieder perfekt ausbalanciert. Es macht riesigen Spaß, in dieser Serie zu fahren – und dass di e Rennen auch den Zuschauern gefallen, hat man heute sehr gut gesehen.“

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Porsche-Mobil1-Supercup, 4. Lauf beim GP der Türkei, Rennbericht: Van Lagen feiert ersten Saisonsieg – Seyffarth übernimmt Tabellenführung

Beim vierten Lauf des Porsche-Mobil1-Supercup in Istanbul (Türkei) holte Jaap van Lagen seinen ersten Saisonsieg. Der Niederländer war von der zweiten Position ins Rennen gegangen. Nach einem guten Start setzte sich der 31-jährige Pilot des Damac Kadach Racing Teams bereits vor der ersten Kurve vor seinen Teamkollegen Chris Mamerow (Waltrop), der auf der Pole-Position gestanden hatte. Van Lagen, der 2008 seine erste volle Saison im schnellsten internationalen Markenpokal der Welt bestreitet, hielt die Führung souverän bis zum Rennende nach 14 Runden.

Mit einem Rückstand von rund zweieinhalb Sekunden wurde Jan Seyffarth (Querfurt) als Zweiter abgewinkt. Dem 21-jährigen Seyffarth gelang ein guter Start von der dritten Position. Er setzte sich in der ersten Kurve neben Mamerow und gewann das Duell. In den letzten Rennrunden lieferten sich die beiden ehemaligen UPS-Porsche-Junioren einen packenden und fairen Positionskampf um den zweiten Platz. Mamerow setzte sich dabei immer wieder neben den Wagen von Seyffarth, musste jedoch letztlich dem Piloten von Konrad Motorsport den Vortritt lassen. Am Ende überquerte der 23-jährige Mamerow den Zielstrich als Dritter.

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Le Mans Series, 3. Lauf in Spa-Francorchamps, Belgien: Pole Position für Porsche RS Spyder bei Ardennen-Premiere

Das Debüt des Porsche RS Spyder auf dem geschichtsträchtigen Kurs in Spa-Francorchamps ist geglückt. Jos Verstappen (Niederlande) holte beim dritten Lauf der Le Mans Series (LMS) bereits die dritte Pole Position in der LMP2-Klasse. Der Belgier Didier Theys qualifizierte den 476 PS starken Sportprototyp RS Spyder für den vierten Rang, Casper Elgaard (Dänemark) holte für das dänische Essex-Team den achten Startplatz. In der seriennahen GT2-Klasse verpasste der deutsche Porsche-Werksfahrer Marc Lieb die Pole Position um eineinhalb Zehntelsekunden. Das Qualifying auf dem 7,004 Kilometer langen Ardennen-Kurs war wegen zahlreicher Abflüge von drei Rotphasen unterbrochen worden.

„Für diese Pole Position musste ich echt kämpfen“, sagte Jos Verstappen nach seinem Hattrick. „Unser Auto hatte gestern und heute früh in den freien Trainingssitzungen eine hervorragende Balance, aber ausgerechnet beim Qualifying bekam ich nach der Rotphase plötzlich starkes Übersteuern in den schnellen Kurven. Dadurch war das Auto nicht einfach zu fahren. Ich bin aber sicher, dass unser Team es schafft, wieder ein gutes Setup und eine gute Balance zu erarbeiten. Und dann ist die Strecke mit dem RS Spyder vergleichsweise einfach zu fahren. In der Mutkurve Eau Rouge liegt der RS Spyder perfekt. Ich fahre sie in jeder Runde voll.“ Der ehemalige Formel-1-Pilot startet zusammen mit Teameigner Peter van Merksteijn (Niederlande) für das Team Van Merksteijn Motorsport.

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Porsche-Mobil1-Supercup, 4. Lauf beim GP der Türkei, Qualifikationstraining: Teamkollegen Mamerow und van Lagen teilen sich erste Startreihe

Beim Qualifikationstraining zum vierten Lauf des Porsche-Mobil1-Supercup triumphierten Chris Mamerow (Waltrop) und Jaap van Lagen (Niederlande). Die beiden Kollegen des Damac Kadach Racing Teams dominierten die Jagd um die Trainingsbestzeit auf der 5,4 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke bei Istanbul (Türkei). Der 31-jährige Niederländer absolvierte seine erste gezeitete Runde in 1:57,354 Minuten und setzte damit zunächst an die Spitze. Die Freude über die erste Position hielt rund 20 Minuten. Dann legte sein Mannschaftskollege Chris Mamerow nach. Der 23-jährige Student umrundete den Kurs in 1:57,094 Minuten und sicherte sich damit seine erste Pole-Position im schnellsten internationalen Markenpokal der Welt.

Noch spannender war der Kampf um die Plätze hinter der ersten Startreihe. So fuhr Jan Seyffarth (Querfurt) erst acht Minuten vor Ende des Qualifyings auf den dritten Rang vor. Dem 21-jährigen Seyffahrt, der in der Meisterschaftswertung vor Mamerow auf Platz zwei liegt, fehlten mehr als drei Zehntelsekunden auf die Bestzeit. Neben dem Piloten von Konrad Motorsport geht am Sonntag der amtierende Vizemeister Damien Faulkner (Irland) in das 13-Runden-Rennen. Dicht dahinter qualifizierte sich Danny Watts (Großbritannien) mit einem Rückstand von nur sechs Tausendstelsekunden auf seinen Teamkollegen Faulkner bei SAS Lechner Racing. Einen Wimpernschlag dahinter folgte Norbert Siedler (Österreich). Den 25-Jährigen trennte am Ende eine Tausendstelsekunde von Watts. Siedler, der für die Mannschaft von VELTINS MRS Racing unterwegs ist, geht damit von der sechsten Position ins Rennen.

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Porsche gewinnt den „Best Performance Engine Award“

Porsche war erneut bei der Wahl zum Motor des Jahres erfolgreich. Mit dem 911 Turbo-Antrieb behauptet sich der Sportwagenhersteller im Feld der leistungsstarken Konkurrenz und hat erstmals den begehrten „Best Performance Engine Award“ erhalten. Die Auszeichnung wird seit zehn Jahren vom britischen Fach-Magazin „Engine Technology International“ für herausragende Motor-Eigenschaften verliehen.

2007 siegte Porsche bereits in der Kategorie der Drei- bis Vier-Liter-Motoren. In diesem Jahr konnte sich der 3,6-Liter-Boxerantrieb mit 480 PS (530 PS in der GT2-Version) sogar in der freien Hubraumklasse durchsetzen und die starken Wettbewerber BMW, Ferrari, Nissan und Audi auf die Plätze verweisen. Beim 911 Turbo-Antrieb wurde erstmals ein Abgasturbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG) eingesetzt. Dadurch kann der Abgasstrom im gesamten Drehzahlbereich geregelt und die Strömung optimal auf die Turbinenschaufeln gelenkt werden. Dies führt insbesondere bei niedrigen Drehzahlen zu einer spürbaren Verbesserung der Elastizität und Beschleunigung.

Bei der Wahl zum Motor des Jahres beurteilen 65 renommierte Fach-Journalisten aus über 30 Ländern Fahrzeug-Antriebe in verschiedenen Kategorien. Neben Leistung, Kraftstoffverbrauch, Fahrverhalten und -komfort wird auch der Einsatz zukunftsweisender Technologien bewertet

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Le Mans Series, 3. Lauf in Spa-Franchorchamps, Belgien, Vorschau: Porsche RS Spyder feiert Premiere auf Ardennen-Kurs

Ohne Atempause geht es für die erfolgreichen Porsche-Kundenteams in der Le Mans Series (LMS) weiter. Nach dem bejubelten Dreifachsieg für den Porsche RS Spyder in Monza sind die Erwartungen an den dritten Saisonlauf hoch – zumal es sich dabei um ein Highlight handelt: Vom 9. bis 11. Mai startet die LMS auf dem geschichtsträchtigen Kurs in Spa-Francorchamps (Belgien), auf dem 1966 erstmals ein 1.000-Kilometer-Rennen ausgetragen wurde. „Das wird für die Zuschauer hoch spannend“, sagt Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen, „denn Spa ist eine der interessantesten Rennstrecken der Welt. Sie stellt hohe Anforderungen an Fahrzeuge und Fahrer. Mit dem großen Teilnehmerfeld und den vier unterschiedlich schnellen Fahrzeugklassen wird das Rennen zu einer großen Herausforderung. Für den RS Spyder ist der Kurs Neuland.“

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Porsche-Mobil1-Supercup, 4. Lauf beim GP der Türkei, Vorschau: Bleekemolen mit den besten Empfehlungen am Bosporus

Am kommenden Wochenende findet der vierte Wertungslauf des Porsche-Mobil1-Supercup im Rahmen des Großen Preises der Türkei statt. Jeroen Bleekemolen kommt als Spitzenreiter der Meisterschaftstabelle an den Bosporus – und zwar mit besten Erinnerungen. Denn auf dem Kurs im Istanbul Park, wo der schnellste internationale Markenpokal der Welt im vergangenen Jahr erstmals zu Gast gewesen ist, stand der 26-jährige Niederländer ausnahmslos an der Spitze aller Zeitenlisten. Er dominierte im Freien Training, holte die Bestzeit im Qualifying und führte das Feld über die gesamte Renndistanz an. Seinen souveränen Start-Ziel-Sieg garnierte er mit der schnellsten Rennrunde.

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